Wochenspruch | 2. Sonntag nach Trinitatis

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
Matthäus 11, Vers 28

 

 

Gottesdienste aktuell

20. Juni 2026
20.00 Uhr - Abendgottesdienst mit Liedern aus Taizé. (Team)
Das Opfer ist für die Arbeit in der eigenen Gemeinde bestimmt.
 

21. Juni 2026 | 3. Sonntag nach Trinitatis
09.30 Uhr - Kinder-Bibel-Sonntag im Oberlinhaus. (Team)
Wochenspruch: Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. Lukas 19, Vers 10
 

28. Juni 2026 | 4. Sonntag nach Trinitatis
09.30 Uhr - Gottesdienst. (Pfarrerin Lieb)
Im Anschluß findet eine Gemeindeversammlung statt.
Das Opfer ist für die Arbeit in der eigenen Gemeinde bestimmt.
Wochenspruch: Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. Galater 6, Vers 2 
 

04. Juli 2026
18.00 Uhr - SUMMERTIME - Sommergottesdienst unter musikalischer Mitgestaltung der Kirchenband und des Projektchors im Garten des Oberlinhauses mit Vorstellung der neuen Konfirmand*innen. (Pfarrerin Lieb)
Im Anschluß "WunderBar" in und um das Oberlinhaus.
Die Kollekte ist für das Projekt "Eine Gemeindediakon*in für die Jugendarbeit" bestimmt.
 

05. Juli 2026 | 5. Sonntag nach Trinitatis
Wochenspruch: Aus Gnade seid ihr gerettet ais Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es. Ephesser 2, Vers 8
 

12. Juli 2026 | 6. Sonntag nach Trinitatis
09.30 Uhr - Gottesdienst unter musikalischer Mitgestaltung des Posaunenchors beim Sommerfest des Musikvereins Dietlingen auf dem Festplatz. (Pfarrerin Lieb)
Das Opfer ist für die Arbeit in der eigenen Gemeinde bestimmt.
Wochenspruch: So spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Jesaja 43, Vers 1
 

19. Juli 2026 | 7. Sonntag nach Trinitatis
09.30 Uhr - Gottesdienst unter musikalischer Mitgestaltung des Singkreises. (Pfarrerin Lieb)
Das Opfer ist für die Arbeit in der eigenen Gemeinde bestimmt.
Wochenspruch: So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Ephesser 2, Vers 19
 

26. Juli 2026 | 8. Sonntag nach Trinitatis
09.30 Uhr - Gottesdienst mit Tauffeier. (Pfarrerin Lieb)
Die Kollekte ist für Ökumene und Auslandsarbeit der EKD - Evangelischen Kirche in Deutschland bestimmt.
Wochenspruch: Wandelt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Ephesser 5, Verse 8b + 9
 

  

02. August 2026 | 9. Sonntag nach Trinitatis
10.00 Uhr - SOMMER-Bring-and-Share-Gottesdienst mit der 3SAM-Gemeinde
im Pfarrgarten in Weiler. (N.N.)
Das Opfer ist für die Arbeit in der Gemeinde bestimmt.
Wochenspruch: Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern. Lukas 12, Vers 48
 

09. August 2026 | 10. Sonntag nach Trinitatis
10.00 Uhr - SOMMER-Gottesdienst mit der 3SAM-Gemeinde
in der Barbara-Kirche in Ellmendingen. (Prädikantin Lattewitz)
Die Kollekte ist für Zeichen der Versöhnung mit Israel bestimmt.
Wochenspruch: Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat! Psalm 33, Vers 12
 

16. August 2026 | 11. Sonntag nach Trinitatis
10.00 Uhr - SOMMER-Gottesdienst mit der 3SAM-Gemeinde
in der evangelischen Kirche in Dietenhausen. (Prädikantin Zachmann)
Das Opfer ist für die Arbeit in der Gemeinde bestimmt.
Wochenspruch: Gott widersteht dem Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. 1. Petrus 5, Vers 5b
 

23. August 2026 | 12. Sonntag nach Trinitatis
10.00 Uhr - SOMMER-Gottesdienst mit der 3SAM-Gemeinde
in der Andreaskirche in Dietlingen. (Prädikant Stark)
Die Kollekte ist für Landeskirchliche Angebote für Menschen in materieller Not bestimmt.
Wochenspruch: Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. Jesaja 42, Vers 3a
 

30. August 2026 | 13. Sonntag nach Trinitatis
10.00 - Uhr - SOMMER-Gottesdienst mit Tauffeier mit der 3SAM-Gemeinde in der Barbara-Kirche in Ellmendingen. (Prädikant Planner)
Das Opfer ist für die Arbeit in der Gemeinde bestimmt.
Wochenspruch: Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. Matthäus 25, Vers 40b
 

06. September 2026 | 14. Sonntag nach Trinitatis
10.00 Uhr - SOMMER-Gottesdienst mit der 3SAM-Gemeinde in der evangelischen Kirche in Weiler. (Pfarrer Silberhorn)
Das Opfer ist für die Arbeit in der Gemeinde bestimmt.
Wochenspruch: Lobe den Herr, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Psalm 103, Vers 2
 

13. September 2026 | 15. Sonntag nach Trinitatis
10.00 Uhr - SOMMER-Gottesdienst mit der 3SAM-Gemeinde in der Andreaskirche in Dietlingen. (Pfarrerin Lieb)
Die Kollekte ist für Landeskirchliche Beratung und Hilfe für Geflüchtete und Migrant*innen bestimmt.
Wochenspruch: Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. 1. Petrus 5, Vers 7
 

Änderungen vorbehalten.

 

 

Alternative Gottesdienste & Andachten

Termine und weitere Informationen zu den ökumenischen Fernsehgottesdiensten erhalten Sie unter www.zdf.fernsehgottesdienste.de. 

Unter rundfunk.evangelisch.de erhalten Sie eine Übersicht über die Radio- und TV-Sendungen mit Gottesdiensten bzw. Andachten.

Telefonandachten - Unser Kirchenbezirk bietet aktuelle Andachten auch telefonisch unter der Nummer: 07237 / 88 44 9 88. Die Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenbezirks Badischer Enzkreis wechseln sich ab und sprechen Andachten und Gebete auf. Rufen Sie doch mal an!

Kirche von zu Hause - Alternativen: www.ekd.de/kirchevonzuhause. Gottesdienste im Livestream, Mediatheken und Rundfunkangebote. Christliche Podcasts und Hörbücher.

Im Predigt-Archiv der Evangelischen Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen sind aktuell 74 Predigten aus über 10 Jahrzehnten vorhanden. Die älteste Predigt stammt aus dem Jahr 1904. Viele der "alten" Predigten sind heute immer noch sehr aktuell.

"Worte" (zwischen 5 und 9 Uhr täglich) und "Gedanken" (zwischen 9 und 12 Uhr) gibt es täglich im Radio-Programm vom SWR auf allen Frequenzen. Nicht nur zum Hören, auch zum Nachlesen auf der Homepage.

Gottesdienste als Livestreams und vieles mehr, gibt es auch auf der Homepage der Evangelischen Landeskirche in Baden.

 

 

Für Alle - Dankeschön

Unter dem Motto "zusammen Barrieren überwinden" haben wir im vergangenen Jahr mit dem freiwilligen Gemeindebeitrag 2025 für eine Rampe fürs Pfarramt gesammelt. 3.500 Euro haben wir dafür benötigt - viel mehr haben Sie gespendet.

 

Der neue Barrierefrei Zugang zum Pfarramt. Foto: ekidi

  

Ganz herzlichen Dank für alle Spenden. Die Rampe ist mittlerweile eingebaut und wurde schon vielfach benutzt. Alle weiteren Spenden gehen in Maßnahmen für die barrierefreien Zugänge ins Oberlinhaus.    

 

 

Mitgliedszahlen Ekiba 2025

Die Evangelische Landeskirche in Baden hat derzeit 945.054 Mitglieder (Stichtag 31.12.2025). Zusammen mit den Zu- und Wegzügen sowie den Todesfällen hat sich die Zahl der landeskirchlichen Mitglieder im vergangenen Jahr um 29.293 Personen (2024: 30.046) reduziert. Diese Zahlen ergeben sich aus der Mitgliederstatistik, die die Evangelische Kirche in Deutschland für das Jahr 2025 veröffentlicht hat.

Die Zahl der Kirchenaustritte ist im vergangenen Jahr leicht rückläufig gewesen. Sind im Jahr 2024 noch 19.191 Menschen aus der Evangelischen Landeskirche in Baden ausgetreten, haben in den zwölf Monaten des vergangenen Jahres 17.780 Personen diesen Schritt vollzogen. Die Austrittsquote sank von 1,91 auf 1,82 Prozent.

Einen Anstieg verzeichnete die Evangelische Landeskirche in Baden bei der Anzahl der Hochzeiten. Hatten sich im vorletzten Jahr insgesamt 1.289 Paare trauen lassen, zeigen die Zahlen für 2025 einen Anstieg auf 1.531 kirchliche Trauungen. Mit besonderen Angeboten wie der bundesweiten Aktion #einfachheiraten rund um den 20. und 26. Juni 2026 bietet die evangelische Kirche neben der klassischen kirchlichen Hochzeit vermehrt auch offene Formate an, um den individuellen Bedürfnissen nach verschiedenen Formen und Orten nachzukommen.

Im Gegensatz zu den kirchlichen Hochzeiten ist die Zahl der Konfirmationen (2025: 6.541; 2024: 6.838) und der Taufen (2025: 5.952; 2024: 6.254) im vergangenen Jahr rückläufig gewesen.

Die Zahl der Eintritte lag mit 743 ebenfalls unter dem Vorjahreswert von 820.

Quelle: www.ekiba.de    

 

 

Ein Kirchenbezirk Enzkreis

Schnell und unkompliziert gehen die Wahlen bei der konstituierenden Sitzung der Bezirkssynode des Badischen Enzkreises in Stein über die Bühne, eine nach der anderen, ohne besondere Vorkommnisse. Obwohl sie einen großen Teil der Tagesordnung und des Abends füllen, sind sie längst nicht das einzige Thema, das an dem Abend eine wesentliche Rolle spielt.

 

 

Im Evangelischen Gemeindehaus in Stein geht es am Freitag, 17. April 2026, auch um die Zukunft des gesamten Kirchenbezirks, genauer gesagt um die Frage, wie dieser in ein paar Jahren aussehen soll. Die Rede ist von einem Verbundkirchenbezirk Enzkreis, der aus Sicht von Dekan Dr. Christoph Glimpel "die bestmögliche Fusionsoption" wäre, auch mit Blick auf die Lebenswelten und die vorherrschenden Atmosphären. Der Dekan des Badischen Enzkreises positioniert sich klar für eine Verbindung mit dem Kirchenbezirk Mühlacker, zu dem künftig auch der nördliche, zum Enzkreis gehörende Teil des Kirchenbezirks Neuenbürg gehören soll.

Dass er geteilt wird, liegt an einer Reform der württembergischen Landeskirche, die darauf abzielt, immer zwei Bezirke zusammenzulegen. Mühlacker hat bislang noch keinen Partner, doch das könnte sich künftig ändern. Denn nach entsprechenden Gesprächen mit Vertretern der beiden Bezirke haben laut Christoph Glimpel auch die Spitzen der Landeskirchen "ihren Willen zu einem Verbundkirchenbezirk Enzkreis zum Ausdruck gebracht". Inzwischen hat man eine Steuerungsgruppe eingerichtet, deren Besetzung allerdings noch vorläufig ist. Denn um den Weg gehen zu können, benötigen beide Bezirke noch das Mandat ihrer Synoden. Christoph Glimpel ist überzeugt, dass sich das Vorhaben lohnt. Für den Dekan steht fest, dass kirchliche Strukturen den Menschen dann am besten dienen, wenn sie mit den Lebenswelten übereinstimmen.

Einen Kirchenbezirk Pforzheim-Land zu haben, war aus seiner Sicht sinnvoll, als es den entsprechenden Landkreis noch gab. Doch das ist inzwischen mehr als 50 Jahre her. Längst ist der Enzkreis nicht nur zu einer "identitätsstiftenden Region" geworden, sondern auch zum Gegenüber, wenn die Kirche im politischen Raum das Gespräch sucht. Mit Blick auf zahlreiche Fusionen in der Evangelischen Landeskirche in Baden stellt sich für Christoph Glimpel die Frage, mit "wem wir mal zusammengehen werden". Während Pforzheim für ihn wegen der "ganz anderen Strukturen" ausscheidet, sieht er in Mühlacker eine ähnliche Atmosphäre.

Es ist ein Wort, das er oft benutzt, denn er ist überzeugt: "Atmosphären lassen sich nur fusionieren, wenn sie sehr ähnlich sind." Bei Mühlacker findet er: "Das passt." Er denkt dabei unter anderem an Einzelbegegnungen, aber auch an die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Diakonieverband, der bereits seit fast zehn Jahren von allen drei Kirchenbezirken getragen wird. Dass zur Synode auch die Dekane Joachim Botzenhardt aus Neuenbürg und Jürgen Huber aus Mühlacker kommen, ist kein Zufall.

 

Bürgermeister-Stellvertreter Thomas Kaucher, Königsbach-Stein; die Dekane Christoph Glimpel und Jürgen Huber, Synoden-Vorsitzende Ute Schlumberger-Maas, Dekan Joachim Botzenhardt, Dekan-Stellvertreter Markus Mall und der gewählte Landtagsabgeordnete Nico Gunzelmann (von links) Foto: Nico Roller

  

Jürgen Huber spricht für beide, wenn er betont: "Es sind dieselben Themen und Herausforderungen, vor denen wir stehen." Er sieht den Auftrag der Kirche darin, den Menschen die frohe Botschaft des Evangeliums und der Liebe Gottes zu vermitteln, ohne an veralteten Strukturen hängenzubleiben. Jürgen Huber verweist auf einen Newsletter aller drei Kirchenbezirke und gemeinsame Dienstbesprechungen, zu denen sich die Pfarrer immer wieder treffen. An die Synodalen appelliert er, sich für ein weiteres Zusammenrücken einzusetzen.

In Stein absolvieren sie zahlreiche Wahlen. Synoden-Vorsitzende Ute Schlumberger-Maas wird ebenso in ihrem Amt bestätigt wie ihr Stellvertreter Rudolf Kaltenbach, Dekan-Stellvertreter Markus Mall und Bezirks-Diakoniepfarrer Michael Schaan. In die Landessynode werden Dekan Christoph Glimpel und Reiner Hummel gewählt, in den Bezirkskirchenrat neben Christoph Glimpel und Ute Schlumberger-Maas sowie Reiner Hummel kraft Amtes auch die Pfarrer Julian Albrecht, Michael Schaan sowie Stephan Guigas, Dandy Pömpner, Martin Schaller und Dr. Sabine Scheef, in den Verwaltungsrat des Verwaltungs- und Serviceamts Mittelbaden Stephan Guigas und Markus Ziegler.

Text: Nico Roller    

 

 

Spenden & Gaben

In der Zeit vom 20. Januar 2026 bis 30. April 2026 sind im Pfarramt die folgenden Spenden eingegangen:

Freiwilliger Gemeindebeitrag - Gemeindediakon*in für die Jugendarbeit: 1.230 Euro | Brot für die Welt: 410 Euro | Jugendarbeit: 300 Euro | Flüchtlingsarbeit: 75 Euro | Seniorenarbeit: 200 Euro | Heimatgruss: 40 Euro | Augenklinik Südsudan: 1.000 Euro | Diverse Spenden: 465 Euro | Kirchenopfer: 1.173,40 Euro | Weitere Kollekten: 1.941,50 Euro.  

Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Dankeschön.   

 

 

ForuM - Aktiv gegen sexualisierte Gewalt

Stellungnahme der Evang. Landeskirche in Baden zu sexualisierter Gewalt in der Evangelischen Kirche und zur ForuM-Studie

 

  

"Ende Januar wurde eine deutschlandweite Studie zu sexualisierter Gewalt in Kirche und Diakonie veröffentlicht. Die sogenannte ›ForuM-Studie‹ rüttelt unsere evangelische Kirche in ihren Grundfesten auf, weil sie endlich die Stimmen von den Menschen zu Gehör bringt, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind.

 

 

»Auch unsere Kirche und Diakonie hat im Umgang mit Übergriffen und sexualisierter Gewalt versagt«, bekennt die badische Landesbischöfin Heike Springhart. »Nun geht es nicht mehr darum, formelhafte Entschuldigungen zu sprechen und überraschte Erschütterung zum Ausdruck zu bringen. Das, was die Studie ans Licht bringt, war für Betroffene und für die, die offene Ohren hatten, schon seit Jahren zu sehen und zu hören. Jetzt haben wir mit der Studie gründliche und differenzierte Forschung, die hilft, besser zu verstehen, die dazu nötigt, genauer hinzusehen und mit deren Erkenntnissen wir noch entschiedener die nächsten Schritte gehen werden, auch im Blick auf die Aufarbeitung dessen, was für unsere Landeskirche spezifisch ist.« Die evangelische Kirche muss und wird Konsequenzen aus der Studie ziehen. Manches davon ist seit einigen Jahren auf dem Weg – Prävention durch Aus- und Fortbildung der Mitarbeitenden, eine landeskirchliche Meldestelle, Schutzkonzepte. Vieles ist noch zu tun. Nicht irgendwann, sondern umgehend.

»Zu den spezifischen evangelischen Charakteristika, die sexualisierte Gewalt in unserer Kirche ermöglicht und begünstigt haben, gehört gerade das Wegsehen und die Vorstellung, dass es ›so etwas‹ bei uns nicht gibt«, stellt die Landesbischöfin fest. »Dieses Wegsehen kann es jetzt nicht mehr geben, und das ist gut so. Wir arbeiten daran, dass diese Fehler in Zukunft nicht mehr geschehen. Die Aufarbeitung der Vergangenheit und die Prävention sind bleibende Aufgaben auf allen Ebenen unserer Kirche.«

Ein wichtiger Baustein der Prävention ist, in regelmäßigen Schulungen haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende für das Thema zu sensibilisieren. Außerdem müssen in allen Gemeinden und Einrichtungen Schutzkonzepte erarbeitet werden, die strukturelle Rahmenbedingungen schaffen und regeln, wie im Falle eines grenzverletzenden Verhaltens vorzugehen ist."
(Stellungnahme der Evangelischen Landeskirche in Baden zu sexualisierter Gewalt in der Evangelischen Kirche und zur ›ForuM-Studie‹)  

  

Auf unserem Kirchengemeinderatswochenende im Oktober 2024 haben wir uns mit der ForuM-Studie beschäftigt und die ersten Schritte eines Schutzkonzept für unsere Kirchengemeinde erarbeitet.

     

Hier erhalten Sie Informationen zur ›ForuM-Studie‹ und Hilfe, wenn Sie von sexualisierter Gewalt betroffen sind:  

Sie wollen mehr über die ForuM-Studie erfahren? Lesen Sie Weiteres dazu unter:www.ekiba.de/themen/hilfe-bei-sexualisierter-gewalt  

Sie haben selbst sexualisierte Gewalt im Rahmen von Kirche und Diakonie erlebt und möchten dies melden? 
Vertrauenstelefon der Landeskirche:
Kostenlos und anonym - Telefonzeiten
Mittwoch von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Donnerstag von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Telefon: 0800 5891629
Mail: wiebke.mueller (at) ekiba.de
 

Zentrale Anlaufstelle ›help‹ für Betroffene von sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche und Diakonie: 
Kostenlos und anonym - Telefonische Beratung
Montag von 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr
Dienstag bis Donnerstag von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Telefon: 0800 5040112
Mail: zentrale (at) anlaufstelle.help

Webseite: 
https://www.anlaufstelle.help 

 

 

Kirchenband + Projektchor

Für alle, die gerne singen oder ein Instrument spielen und ab und zu einen Gottesdienst mitgestalten wollen, aber keine Zeit haben für regelmäßige Chor- oder Bandproben.

 

 

Wir treffen uns vor jedem Gottesdienst zu zwei bis drei Proben. Noten und Hörbeispiele gibt es vorab und die Termine werden "gedoodelt".

 

 

Ökumenische Vereinbarung

Vereinbarung für eine ökumenische Zusammenarbeit zwischen der Evangelischen Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen und der Katholischen Pfarrgemeinde Heilige Familie Keltern

Im Rahmen eines ökumenischen Abendgebetes aus Anlass des 50-jährigen Kirchweih-Jubiläums der katholischen Kirche in Dietlingen wurde am 30. Oktober 2005 die Vereinbarung für eine ökumenische Zusammenarbeit zwischen der Evangelischen Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen und der Katholischen Pfarrgemeinde Heilige Familie Keltern unterzeichnet. Diese Vereinbarung stellt eine Selbstverpflichtung dar und ermutigt die evangelischen und katholischen Christen in Keltern-Dietlingen zu einer verlässlichen und bewussten ökumenischen Zusammenarbeit.

Eine Rahmenvereinbarung wurde bereits am 27. Mai 2004 anlässlich des ökumenischen Gottesdienstes zur "Gebetswoche für die Einheit der Christen" in der St. Franziskus-Kirche zu Pforzheim von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch für die Erzdiözese Freiburg und Landesbischof Dr. Ulrich Fischer für die Evangelische Landeskirche in Baden vorgestellt und unterzeichnet. Diese Rahmenvereinbarung hat uns in Keltern-Dietlingen dazu angeregt, in den Leitungsgremien eine verbindliche Vereinbarung zu erarbeiten, die die besonderen örtlichen Möglichkeiten im Blick hat und das bereits gewachsene ökumenische Miteinander berücksichtigt.

Im Vorwort dieser Rahmenvereinbarung heißt es:

"Diese Rahmenvereinbarung für ökumenische Partnerschaften versteht sich als gemeinsame Verpflichtung zur Zusammenarbeit aufgrund der "Charta Oecumenica - Leitlinien für die Zusammenarbeit der christlichen Kirchen in Europa". Sie will die ökumenische Zusammenarbeit zwischen Pfarrgemeinden und Pfarreien fördern und stärken und einen dafür verbindlichen Maßstab setzen."

Damit alle diese Vereinbarung nachlesen können, wird ihr wesentlicher Inhalt hier abgedruckt.

Präambel

  • Im Bekenntnis zur Taufe als dem gemeinsamen grundlegenden Band der Einheit in Jesus Christus,
  • getragen von der Bitte Jesu, "dass alle eins seien" (Johannes 17,  Vers 21),
  • im Glauben an Jesus Christus als Haupt der Kirche und Herrn der Welt auf der gemeinsamen Grundlage des Wortes Gottes, wie es die Heilige Schrift bezeugt,
  • auf der Grundlage des Glaubensbekenntnisses von Nizäa-Konstantinopel (381) als Auslegung der Heiligen Schrift,
  • in Erinnerung an die von der Evangelischen Landeskirche in Baden und der Erzdiözese Freiburg 1999 unterzeichnete gemeinsame Erklärung,
  • ermutigt durch die gemeinsame Unterzeichnung der Charta Oecumenica auf dem ökumenischen Kirchentag in Berlin 2003 und durch die langjährige geschwisterliche Zusammenarbeit unserer beiden Gemeinden,

verpflichten sich die evangelische Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen und die römisch-katholische Pfarrgemeinde Heilige Familie Keltern zu weiteren Schritten auf dem Weg zur sichtbaren Einheit in einem Glauben und in der einen eucharistischen Gemeinschaft und unterzeichnen folgende Vereinbarung:  

  

1. Im ökumenischen Miteinander ist es wichtig, die geistlichen Gaben der verschiedenen christlichen Traditionen kennen zu lernen, sich davon bereichern zu lassen und so voneinander zu lernen. Daher verpflichten wir uns, das Leben unserer Gemeinden auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Arbeitsbereichen kennen zu lernen, einander zu den jeweiligen Gottesdiensten und Veranstaltungen einzuladen sowie regelmäßige Begegnungen zu vereinbaren. Wir wollen Selbstgenügsamkeit überwinden und mögliche Vorurteile beseitigen, die Begegnung miteinander suchen und füreinander da sein.

2. Unsere Ökumene lebt davon, dass wir Gottes Wort gemeinsam hören und den Heiligen Geist in uns und durch uns wirken lassen. Wir wollen den bisherigen Weg fortsetzen, durch Gebete und Gottesdienste die geistliche Gemeinschaft zwischen unseren Gemeinden zu vertiefen und die sichtbare Einheit der Kirche Jesu Christi zu fördern. Wir verpflichten uns, auf der Grundlage der gemeinsamen Erklärung zu "Gottesdienst und Amtshandlungen als Orte der Begegnung" füreinander und miteinander zu beten.
An folgenden Tagen wollen wir miteinander Gottesdienst feiern: an Silvester und Pfingstmontag, am Weltgebetstag der Frauen, zum Abschluss der Kinder-Bibel-Woche und an geeigneten Tagen im Rahmen des Schuljahres.
An folgenden Tagen wollen wir einander einladen, um das spezifische gottesdienstliche Feiern des Partners kennen- und besser verstehen zu lernen: an Allerheiligen und am Buß- und Bettag.
Wünschenswert ist es, wenn der Ökumenische Jugendkreuzweg gemeinsam gestaltet wird.

3. Wir wollen als evangelische und katholische Kirchengemeinden gemeinsam das Evangelium durch Wort und Tat für das Heil aller Menschen verkündigen. Angesichts vielfältiger Orientierungslosigkeit, aber auch mannigfacher Suche nach Sinn sind die Christinnen und Christen besonders herausgefordert, ihren Glauben zu bezeugen. Dazu bedarf es des verstärkten Engagements und des Erfahrungsaustauschs in Katechese und Seelsorge.
Ebenso wichtig ist es, dass das ganze Volk Gottes gemeinsam das Evangelium in die gesellschaftliche Öffentlichkeit hinein vermittelt wie auch durch sozialen Einsatz und die Wahrnehmung von politischer Verantwortung zur Geltung bringt.

Daher verpflichten wir uns, auf folgenden Ebenen und in folgenden Arbeitsbereichen einander stets zu informieren und Absprachen zu treffen bzw. gemeinsam zu handeln:

  • gemeinsame Sitzungen des Pfarrgemeinderats und des Kirchengemeinderats in zweijährigem Turnus
  • Zusammenarbeit im Kelterner Forum
  • Kooperation mit der Sozialstation
  • Austausch und Auslegen von Gemeindebriefen auf dem jeweiligen Informationstisch in der Kirche
  • wechselseitige Mitteilung von wichtigen Terminplanungen
  • wechselseitige Einladung zu besonderen Veranstaltungen
  • bei Bedarf wechselseitiges Zurverfügungstellen der kirchlichen Räume.

4. Ökumene geschieht bereits in vielfältigen Formen gemeinsamen Handelns in der Erzdiözese Freiburg, in der Evangelischen Landeskirche in Baden und in unseren Gemeinden. Viele Christinnen und Christen leben und wirken gemeinsam in Freundschaften, in der Nachbarschaft, im Beruf und in ihren Familien. Insbesondere konfessionsverbindende Ehen und Familien müssen darin unterstützt werden, Ökumene in ihrem Alltag zu leben.
Wir verpflichten uns, die gemeinsame Trauung konfessionsverbindender Ehepartner den Ehepaaren/Brautpaaren anzuraten und gemeinsam vorzunehmen (Formular C).
Wir verpflichten uns weiter, auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens gemeinsam zu handeln, wo die rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen dafür gegeben sind und nicht Gründe des Glaubens dem entgegenstehen.

Insbesondere vereinbaren wir für unsere Gemeinden:

  • Durchführung der Kinder-Bibel-Woche und der Bibelwoche für Erwachsene
  • geeignete Fortbildungsveranstaltungen für Mitarbeitende im Besuchsdienst
  • ein Frauentreff für Frauen im mittleren Lebensalter
  • Durchführung der Sternsinger-Aktion
  • Grußworte anlässlich der Kommunion bzw. Konfirmation

5. Unsere in Christus begründete Zusammengehörigkeit und Einheit ist von grundlegender Bedeutung. Wir verpflichten uns, die ökumenische Gemeinschaft im Dialog zwischen unseren Gemeinden gewissenhaft und intensiv fortzusetzen. Wenn Kontroversen in Fragen des Glaubens und der Ethik bestehen, wollen wir das Gespräch suchen und alle, auch strittige Fragen gemeinsam im Licht des Evangeliums und der Überlieferung unserer Kirchen erörtern.

6. Die Partnerschaft unserer Gemeinden ist offen für die Partnerschaft mit weiteren christlichen Gemeinden in unserer Region und an unserem Ort. Für die Aufnahme in die Partnerschaft ist allerdings Voraussetzung, dass die betreffende Gemeinde als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Baden-Württemberg angehört oder mit ihr in grenzüberschreitender Zusammenarbeit verbunden ist.

Abschluss

Mit dieser Vereinbarung geben wir dem zwischen uns gewachsenen Miteinander einen verbindlichen Rahmen und verpflichten uns, dieses Miteinander auch weiterhin zu fördern und zu entwickeln. So suchen wir der Gemeinschaft in Zeugnis und Dienst gerecht zu werden zur Ehre Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Keltern, den 30. Oktober 2005

Evangelische Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen
Dr. Andreas Dittrich | Vorsitzender des Kirchengemeinderates
Klaus Zimmermann, Pfarrer | Stellvertretender Vorsitzender

Katholische Kirchengemeinde Heilige Familie Keltern
Klaus Bundschuh | Pfarrer
Herbert Böhm | Vorsitzender des Pfarrgemeinderates