Wochenspruch | 2. Sonntag nach Trinitatis
Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch
erquicken.
Matthäus 11, Vers 28
Gottesdienste aktuell
20. Juni 2026
20.00 Uhr - Abendgottesdienst mit Liedern aus Taizé.
(Team)
Das Opfer ist für die Arbeit in der eigenen Gemeinde
bestimmt.
21. Juni 2026 | 3. Sonntag nach Trinitatis
09.30 Uhr -
Kinder-Bibel-Sonntag im Oberlinhaus. (Team)
Wochenspruch: Der
Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren
ist. Lukas 19, Vers 10
28. Juni 2026 | 4. Sonntag nach Trinitatis
09.30 Uhr -
Gottesdienst. (Pfarrerin Lieb)
Im Anschluß findet eine
Gemeindeversammlung statt.
Das Opfer ist für die Arbeit in der
eigenen Gemeinde bestimmt.
Wochenspruch: Einer trage des andern
Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. Galater 6, Vers 2
04. Juli 2026
18.00 Uhr - SUMMERTIME - Sommergottesdienst unter
musikalischer Mitgestaltung der Kirchenband und des Projektchors im
Garten des Oberlinhauses mit Vorstellung der neuen Konfirmand*innen.
(Pfarrerin Lieb)
Im Anschluß "WunderBar" in und um das Oberlinhaus.
Die Kollekte ist für das Projekt "Eine Gemeindediakon*in für die
Jugendarbeit" bestimmt.
05. Juli 2026 | 5. Sonntag nach Trinitatis
Wochenspruch:
Aus Gnade seid ihr gerettet ais Glauben, und das nicht aus euch:
Gottes Gabe ist es. Ephesser 2, Vers 8
12. Juli 2026 | 6. Sonntag nach Trinitatis
09.30 Uhr - Gottesdienst
unter musikalischer Mitgestaltung des Posaunenchors beim Sommerfest
des Musikvereins Dietlingen auf dem Festplatz. (Pfarrerin Lieb)
Das
Opfer ist für die Arbeit in der eigenen Gemeinde bestimmt.
Wochenspruch:
So spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht
hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe
dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Jesaja 43, Vers 1
19. Juli 2026 | 7. Sonntag nach Trinitatis
09.30 Uhr - Gottesdienst
unter musikalischer Mitgestaltung des Singkreises. (Pfarrerin Lieb)
Das Opfer ist für die Arbeit in der eigenen Gemeinde bestimmt.
Wochenspruch: So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern
Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Ephesser 2, Vers 19
26. Juli 2026 | 8. Sonntag nach Trinitatis
09.30 Uhr - Gottesdienst
mit Tauffeier. (Pfarrerin Lieb)
Die Kollekte ist für Ökumene und
Auslandsarbeit der EKD - Evangelischen Kirche in Deutschland bestimmt.
Wochenspruch:
Wandelt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte
und Gerechtigkeit und Wahrheit. Ephesser 5, Verse 8b + 9

02. August 2026 | 9. Sonntag nach Trinitatis
10.00 Uhr - SOMMER-Bring-and-Share-Gottesdienst mit der 3SAM-Gemeinde
im Pfarrgarten in Weiler. (N.N.)
Das Opfer ist für die Arbeit in
der Gemeinde bestimmt.
Wochenspruch: Wem viel gegeben ist, bei dem wird
man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso
mehr fordern. Lukas 12, Vers 48
09. August 2026 | 10. Sonntag nach
Trinitatis
10.00 Uhr - SOMMER-Gottesdienst mit der 3SAM-Gemeinde
in der Barbara-Kirche in Ellmendingen. (Prädikantin Lattewitz)
Die
Kollekte ist für Zeichen der Versöhnung mit Israel bestimmt.
Wochenspruch: Wohl dem Volk,
dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat! Psalm
33, Vers 12
16. August 2026 | 11. Sonntag nach
Trinitatis
10.00 Uhr - SOMMER-Gottesdienst mit der 3SAM-Gemeinde
in der evangelischen Kirche in Dietenhausen. (Prädikantin Zachmann)
Das Opfer ist für die Arbeit in der Gemeinde bestimmt.
Wochenspruch: Gott widersteht dem
Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. 1. Petrus 5, Vers 5b
23. August 2026 | 12. Sonntag nach
Trinitatis
10.00 Uhr - SOMMER-Gottesdienst mit der 3SAM-Gemeinde
in der Andreaskirche in Dietlingen. (Prädikant Stark)
Die Kollekte
ist für Landeskirchliche Angebote für Menschen in materieller Not
bestimmt.
Wochenspruch:
Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht
wird er nicht auslöschen. Jesaja 42, Vers 3a
30. August 2026 | 13. Sonntag nach Trinitatis
10.00 - Uhr - SOMMER-Gottesdienst mit
Tauffeier mit der 3SAM-Gemeinde in der Barbara-Kirche in
Ellmendingen. (Prädikant Planner)
Das Opfer ist für die Arbeit in
der Gemeinde bestimmt.
Wochenspruch: Christus
spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten
Brüdern, das habt ihr mir getan. Matthäus 25, Vers 40b
06. September 2026 | 14. Sonntag nach
Trinitatis
10.00 Uhr -
SOMMER-Gottesdienst mit der 3SAM-Gemeinde in der evangelischen
Kirche in Weiler. (Pfarrer Silberhorn)
Das Opfer ist für die Arbeit
in der Gemeinde bestimmt.
Wochenspruch: Lobe den Herr, meine Seele, und
vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Psalm 103, Vers 2
13. September 2026 | 15. Sonntag nach
Trinitatis
10.00 Uhr -
SOMMER-Gottesdienst mit der 3SAM-Gemeinde in der Andreaskirche
in Dietlingen. (Pfarrerin Lieb)
Die Kollekte ist für
Landeskirchliche Beratung und Hilfe für Geflüchtete und Migrant*innen
bestimmt.
Wochenspruch: Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.
1. Petrus 5, Vers 7
Änderungen vorbehalten.
Alternative Gottesdienste & Andachten
Termine und weitere Informationen zu den ökumenischen Fernsehgottesdiensten erhalten Sie unter www.zdf.fernsehgottesdienste.de.
Unter rundfunk.evangelisch.de erhalten Sie eine Übersicht über die Radio- und TV-Sendungen mit Gottesdiensten bzw. Andachten.
Telefonandachten - Unser Kirchenbezirk bietet aktuelle Andachten auch telefonisch unter der Nummer: 07237 / 88 44 9 88. Die Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenbezirks Badischer Enzkreis wechseln sich ab und sprechen Andachten und Gebete auf. Rufen Sie doch mal an!
Kirche von zu Hause - Alternativen: www.ekd.de/kirchevonzuhause. Gottesdienste im Livestream, Mediatheken und Rundfunkangebote. Christliche Podcasts und Hörbücher.
Im Predigt-Archiv der Evangelischen Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen sind aktuell 74 Predigten aus über 10 Jahrzehnten vorhanden. Die älteste Predigt stammt aus dem Jahr 1904. Viele der "alten" Predigten sind heute immer noch sehr aktuell.
"Worte" (zwischen 5 und 9 Uhr täglich) und "Gedanken" (zwischen 9 und 12 Uhr) gibt es täglich im Radio-Programm vom SWR auf allen Frequenzen. Nicht nur zum Hören, auch zum Nachlesen auf der Homepage.
Gottesdienste als Livestreams und vieles mehr, gibt es auch auf der
Homepage der Evangelischen
Landeskirche in Baden.
Unter dem Motto "zusammen Barrieren überwinden" haben wir im
vergangenen Jahr mit dem freiwilligen Gemeindebeitrag 2025 für eine
Rampe fürs Pfarramt gesammelt. 3.500 Euro haben wir dafür benötigt -
viel mehr haben Sie gespendet.
Der neue Barrierefrei Zugang zum Pfarramt. Foto: ekidi
Ganz herzlichen Dank für alle Spenden. Die Rampe ist mittlerweile
eingebaut und wurde schon vielfach benutzt. Alle weiteren Spenden
gehen in Maßnahmen für die barrierefreien Zugänge ins Oberlinhaus.
Die Evangelische Landeskirche in Baden hat derzeit 945.054
Mitglieder (Stichtag 31.12.2025). Zusammen mit den Zu- und Wegzügen
sowie den Todesfällen hat sich die Zahl der landeskirchlichen
Mitglieder im vergangenen Jahr um 29.293 Personen (2024: 30.046)
reduziert. Diese Zahlen ergeben sich aus der Mitgliederstatistik, die
die Evangelische Kirche in Deutschland für das Jahr 2025
veröffentlicht hat.
Die Zahl der Kirchenaustritte ist im vergangenen Jahr leicht
rückläufig gewesen. Sind im Jahr 2024 noch 19.191 Menschen aus der
Evangelischen Landeskirche in Baden ausgetreten, haben in den zwölf
Monaten des vergangenen Jahres 17.780 Personen diesen Schritt
vollzogen. Die Austrittsquote sank von 1,91 auf 1,82 Prozent.
Einen Anstieg verzeichnete die Evangelische Landeskirche in Baden
bei der Anzahl der Hochzeiten. Hatten sich im vorletzten Jahr
insgesamt 1.289 Paare trauen lassen, zeigen die Zahlen für 2025 einen
Anstieg auf 1.531 kirchliche Trauungen. Mit besonderen Angeboten wie
der bundesweiten Aktion #einfachheiraten rund um den 20. und 26. Juni
2026 bietet die evangelische Kirche neben der klassischen kirchlichen
Hochzeit vermehrt auch offene Formate an, um den individuellen
Bedürfnissen nach verschiedenen Formen und Orten nachzukommen.
Im Gegensatz zu den kirchlichen Hochzeiten ist die Zahl der
Konfirmationen (2025: 6.541; 2024: 6.838) und der Taufen (2025: 5.952;
2024: 6.254) im vergangenen Jahr rückläufig gewesen.
Die Zahl der Eintritte lag mit 743 ebenfalls unter dem
Vorjahreswert von 820.
Quelle: www.ekiba.de
Schnell und unkompliziert gehen die Wahlen bei der konstituierenden
Sitzung der Bezirkssynode des Badischen Enzkreises in Stein über die
Bühne, eine nach der anderen, ohne besondere Vorkommnisse. Obwohl sie
einen großen Teil der Tagesordnung und des Abends füllen, sind sie
längst nicht das einzige Thema, das an dem Abend eine wesentliche
Rolle spielt.
Im Evangelischen Gemeindehaus in Stein geht es am Freitag, 17.
April 2026, auch um die Zukunft des gesamten Kirchenbezirks, genauer
gesagt um die Frage, wie dieser in ein paar Jahren aussehen soll. Die
Rede ist von einem Verbundkirchenbezirk Enzkreis, der aus Sicht von
Dekan Dr. Christoph Glimpel "die bestmögliche Fusionsoption" wäre,
auch mit Blick auf die Lebenswelten und die vorherrschenden
Atmosphären. Der Dekan des Badischen Enzkreises positioniert sich klar
für eine Verbindung mit dem Kirchenbezirk Mühlacker, zu dem künftig
auch der nördliche, zum Enzkreis gehörende Teil des Kirchenbezirks
Neuenbürg gehören soll.
Dass er geteilt wird, liegt an einer Reform der württembergischen
Landeskirche, die darauf abzielt, immer zwei Bezirke zusammenzulegen.
Mühlacker hat bislang noch keinen Partner, doch das könnte sich
künftig ändern. Denn nach entsprechenden Gesprächen mit Vertretern der
beiden Bezirke haben laut Christoph Glimpel auch die Spitzen der
Landeskirchen "ihren Willen zu einem Verbundkirchenbezirk Enzkreis zum
Ausdruck gebracht". Inzwischen hat man eine Steuerungsgruppe
eingerichtet, deren Besetzung allerdings noch vorläufig ist. Denn um
den Weg gehen zu können, benötigen beide Bezirke noch das Mandat ihrer
Synoden. Christoph Glimpel ist überzeugt, dass sich das Vorhaben
lohnt. Für den Dekan steht fest, dass kirchliche Strukturen den
Menschen dann am besten dienen, wenn sie mit den Lebenswelten
übereinstimmen.
Einen Kirchenbezirk Pforzheim-Land zu haben, war aus seiner Sicht
sinnvoll, als es den entsprechenden Landkreis noch gab. Doch das ist
inzwischen mehr als 50 Jahre her. Längst ist der Enzkreis nicht nur zu
einer "identitätsstiftenden Region" geworden, sondern auch zum
Gegenüber, wenn die Kirche im politischen Raum das Gespräch sucht. Mit
Blick auf zahlreiche Fusionen in der Evangelischen Landeskirche in
Baden stellt sich für Christoph Glimpel die Frage, mit "wem wir mal
zusammengehen werden". Während Pforzheim für ihn wegen der "ganz
anderen Strukturen" ausscheidet, sieht er in Mühlacker eine ähnliche
Atmosphäre.
Es ist ein Wort, das er oft benutzt, denn er ist überzeugt:
"Atmosphären lassen sich nur fusionieren, wenn sie sehr ähnlich sind."
Bei Mühlacker findet er: "Das passt." Er denkt dabei unter anderem an
Einzelbegegnungen, aber auch an die vertrauensvolle Zusammenarbeit im
Diakonieverband, der bereits seit fast zehn Jahren von allen drei
Kirchenbezirken getragen wird. Dass zur Synode auch die Dekane Joachim
Botzenhardt aus Neuenbürg und Jürgen Huber aus Mühlacker kommen, ist
kein Zufall.
Bürgermeister-Stellvertreter Thomas Kaucher, Königsbach-Stein; die
Dekane Christoph Glimpel und Jürgen Huber, Synoden-Vorsitzende Ute
Schlumberger-Maas, Dekan Joachim Botzenhardt, Dekan-Stellvertreter
Markus Mall und der gewählte Landtagsabgeordnete Nico Gunzelmann (von
links) Foto: Nico Roller
Jürgen Huber spricht für beide, wenn er betont: "Es sind dieselben
Themen und Herausforderungen, vor denen wir stehen." Er sieht den
Auftrag der Kirche darin, den Menschen die frohe Botschaft des
Evangeliums und der Liebe Gottes zu vermitteln, ohne an veralteten
Strukturen hängenzubleiben. Jürgen Huber verweist auf einen Newsletter
aller drei Kirchenbezirke und gemeinsame Dienstbesprechungen, zu denen
sich die Pfarrer immer wieder treffen. An die Synodalen appelliert er,
sich für ein weiteres Zusammenrücken einzusetzen.
In Stein absolvieren sie zahlreiche Wahlen. Synoden-Vorsitzende Ute
Schlumberger-Maas wird ebenso in ihrem Amt bestätigt wie ihr
Stellvertreter Rudolf Kaltenbach, Dekan-Stellvertreter Markus Mall und
Bezirks-Diakoniepfarrer Michael Schaan. In die Landessynode werden
Dekan Christoph Glimpel und Reiner Hummel gewählt, in den
Bezirkskirchenrat neben Christoph Glimpel und Ute Schlumberger-Maas
sowie Reiner Hummel kraft Amtes auch die Pfarrer Julian Albrecht,
Michael Schaan sowie Stephan Guigas, Dandy Pömpner, Martin Schaller
und Dr. Sabine Scheef, in den Verwaltungsrat des Verwaltungs- und
Serviceamts Mittelbaden Stephan Guigas und Markus Ziegler.
Text: Nico Roller
In der Zeit vom 20. Januar 2026 bis 30. April 2026 sind im Pfarramt
die folgenden Spenden eingegangen:
Freiwilliger Gemeindebeitrag - Gemeindediakon*in für die
Jugendarbeit: 1.230 Euro | Brot für die Welt: 410 Euro | Jugendarbeit:
300 Euro | Flüchtlingsarbeit: 75 Euro | Seniorenarbeit: 200 Euro |
Heimatgruss: 40 Euro | Augenklinik Südsudan: 1.000 Euro | Diverse
Spenden: 465 Euro | Kirchenopfer: 1.173,40 Euro | Weitere Kollekten:
1.941,50 Euro.
Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Dankeschön.
Stellungnahme der Evang. Landeskirche in Baden zu
sexualisierter Gewalt in der Evangelischen Kirche und zur ForuM-Studie
"Ende Januar wurde eine deutschlandweite Studie zu sexualisierter
Gewalt in Kirche und Diakonie veröffentlicht. Die sogenannte
›ForuM-Studie‹ rüttelt unsere evangelische Kirche in ihren Grundfesten
auf, weil sie endlich die Stimmen von den Menschen zu Gehör bringt,
die von sexualisierter Gewalt betroffen sind.
»Auch unsere Kirche und Diakonie hat im Umgang mit Übergriffen
und sexualisierter Gewalt versagt«, bekennt die badische
Landesbischöfin Heike Springhart. »Nun geht es nicht mehr darum,
formelhafte Entschuldigungen zu sprechen und überraschte Erschütterung
zum Ausdruck zu bringen. Das, was die Studie ans Licht bringt, war für
Betroffene und für die, die offene Ohren hatten, schon seit Jahren zu
sehen und zu hören. Jetzt haben wir mit der Studie gründliche und
differenzierte Forschung, die hilft, besser zu verstehen, die dazu
nötigt, genauer hinzusehen und mit deren Erkenntnissen wir noch
entschiedener die nächsten Schritte gehen werden, auch im Blick auf
die Aufarbeitung dessen, was für unsere Landeskirche spezifisch ist.«
Die evangelische Kirche muss und wird Konsequenzen aus der Studie
ziehen. Manches davon ist seit einigen Jahren auf dem Weg – Prävention
durch Aus- und Fortbildung der Mitarbeitenden, eine landeskirchliche
Meldestelle, Schutzkonzepte. Vieles ist noch zu tun. Nicht irgendwann,
sondern umgehend. »Zu den spezifischen evangelischen Charakteristika, die
sexualisierte Gewalt in unserer Kirche ermöglicht und begünstigt
haben, gehört gerade das Wegsehen und die Vorstellung, dass es ›so
etwas‹ bei uns nicht gibt«, stellt die Landesbischöfin fest. »Dieses
Wegsehen kann es jetzt nicht mehr geben, und das ist gut so. Wir
arbeiten daran, dass diese Fehler in Zukunft nicht mehr geschehen. Die
Aufarbeitung der Vergangenheit und die Prävention sind bleibende
Aufgaben auf allen Ebenen unserer Kirche.« Ein wichtiger Baustein der Prävention ist, in regelmäßigen
Schulungen haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende für das Thema zu
sensibilisieren. Außerdem müssen in allen Gemeinden und Einrichtungen
Schutzkonzepte erarbeitet werden, die strukturelle Rahmenbedingungen
schaffen und regeln, wie im Falle eines grenzverletzenden Verhaltens
vorzugehen ist." Auf unserem Kirchengemeinderatswochenende im Oktober 2024
haben wir uns mit der ForuM-Studie beschäftigt und die ersten Schritte
eines Schutzkonzept für unsere Kirchengemeinde erarbeitet. Hier erhalten Sie Informationen zur ›ForuM-Studie‹ und Hilfe,
wenn Sie von sexualisierter Gewalt betroffen sind: Sie wollen mehr über die ForuM-Studie erfahren? Lesen
Sie Weiteres dazu unter:www.ekiba.de/themen/hilfe-bei-sexualisierter-gewalt Sie haben selbst sexualisierte Gewalt im Rahmen von
Kirche und Diakonie erlebt und möchten dies melden? Zentrale Anlaufstelle ›help‹ für Betroffene von
sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche und Diakonie:
Für alle, die gerne singen oder ein Instrument spielen und ab und
zu einen Gottesdienst mitgestalten wollen, aber keine Zeit haben für
regelmäßige Chor- oder Bandproben.
Wir treffen uns vor jedem
Gottesdienst zu zwei bis drei Proben. Noten und Hörbeispiele gibt es
vorab und die Termine werden "gedoodelt". Vereinbarung für eine ökumenische Zusammenarbeit zwischen der
Evangelischen Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen und der Katholischen
Pfarrgemeinde Heilige Familie Keltern Im Rahmen eines ökumenischen Abendgebetes aus Anlass des
50-jährigen Kirchweih-Jubiläums der katholischen Kirche in Dietlingen
wurde am 30. Oktober 2005 die Vereinbarung für eine ökumenische
Zusammenarbeit zwischen der Evangelischen Kirchengemeinde
Keltern-Dietlingen und der Katholischen Pfarrgemeinde Heilige Familie
Keltern unterzeichnet. Diese Vereinbarung stellt eine
Selbstverpflichtung dar und ermutigt die evangelischen und
katholischen Christen in Keltern-Dietlingen zu einer verlässlichen und
bewussten ökumenischen Zusammenarbeit. Eine Rahmenvereinbarung wurde bereits am 27. Mai 2004 anlässlich
des ökumenischen Gottesdienstes zur "Gebetswoche für die Einheit der
Christen" in der St. Franziskus-Kirche zu Pforzheim von Erzbischof Dr.
Robert Zollitsch für die Erzdiözese Freiburg und Landesbischof Dr.
Ulrich Fischer für die Evangelische Landeskirche in Baden vorgestellt
und unterzeichnet. Diese Rahmenvereinbarung hat uns in
Keltern-Dietlingen dazu angeregt, in den Leitungsgremien eine
verbindliche Vereinbarung zu erarbeiten, die die besonderen örtlichen
Möglichkeiten im Blick hat und das bereits gewachsene ökumenische
Miteinander berücksichtigt. Im Vorwort dieser Rahmenvereinbarung heißt es: "Diese Rahmenvereinbarung für ökumenische Partnerschaften versteht
sich als gemeinsame Verpflichtung zur Zusammenarbeit aufgrund der
"Charta Oecumenica - Leitlinien für die Zusammenarbeit der
christlichen Kirchen in Europa". Sie will die ökumenische
Zusammenarbeit zwischen Pfarrgemeinden und Pfarreien fördern und
stärken und einen dafür verbindlichen Maßstab setzen." Damit alle diese Vereinbarung nachlesen können, wird ihr
wesentlicher Inhalt hier abgedruckt. Präambel verpflichten sich die evangelische Kirchengemeinde
Keltern-Dietlingen und die römisch-katholische Pfarrgemeinde Heilige
Familie Keltern zu weiteren Schritten auf dem Weg zur sichtbaren
Einheit in einem Glauben und in der einen eucharistischen Gemeinschaft
und unterzeichnen folgende Vereinbarung: 1. Im ökumenischen Miteinander ist es wichtig, die geistlichen
Gaben der verschiedenen christlichen Traditionen kennen zu lernen,
sich davon bereichern zu lassen und so voneinander zu lernen. Daher
verpflichten wir uns, das Leben unserer Gemeinden auf verschiedenen
Ebenen und in verschiedenen Arbeitsbereichen kennen zu lernen,
einander zu den jeweiligen Gottesdiensten und Veranstaltungen
einzuladen sowie regelmäßige Begegnungen zu vereinbaren. Wir wollen
Selbstgenügsamkeit überwinden und mögliche Vorurteile beseitigen, die
Begegnung miteinander suchen und füreinander da sein. 2. Unsere Ökumene lebt davon, dass wir Gottes Wort gemeinsam hören
und den Heiligen Geist in uns und durch uns wirken lassen. Wir wollen
den bisherigen Weg fortsetzen, durch Gebete und Gottesdienste die
geistliche Gemeinschaft zwischen unseren Gemeinden zu vertiefen und
die sichtbare Einheit der Kirche Jesu Christi zu fördern. Wir
verpflichten uns, auf der Grundlage der gemeinsamen Erklärung zu
"Gottesdienst und Amtshandlungen als Orte der Begegnung" füreinander
und miteinander zu beten. 3. Wir wollen als evangelische und katholische Kirchengemeinden
gemeinsam das Evangelium durch Wort und Tat für das Heil aller
Menschen verkündigen. Angesichts vielfältiger Orientierungslosigkeit,
aber auch mannigfacher Suche nach Sinn sind die Christinnen und
Christen besonders herausgefordert, ihren Glauben zu bezeugen. Dazu
bedarf es des verstärkten Engagements und des Erfahrungsaustauschs in
Katechese und Seelsorge. Daher verpflichten wir uns, auf folgenden Ebenen und in folgenden
Arbeitsbereichen einander stets zu informieren und Absprachen zu
treffen bzw. gemeinsam zu handeln: 4. Ökumene geschieht bereits in vielfältigen Formen gemeinsamen
Handelns in der Erzdiözese Freiburg, in der Evangelischen Landeskirche
in Baden und in unseren Gemeinden. Viele Christinnen und Christen
leben und wirken gemeinsam in Freundschaften, in der Nachbarschaft, im
Beruf und in ihren Familien. Insbesondere konfessionsverbindende Ehen
und Familien müssen darin unterstützt werden, Ökumene in ihrem Alltag
zu leben. Insbesondere vereinbaren wir für unsere Gemeinden: 5. Unsere in Christus begründete Zusammengehörigkeit und Einheit
ist von grundlegender Bedeutung. Wir verpflichten uns, die ökumenische
Gemeinschaft im Dialog zwischen unseren Gemeinden gewissenhaft und
intensiv fortzusetzen. Wenn Kontroversen in Fragen des Glaubens und
der Ethik bestehen, wollen wir das Gespräch suchen und alle, auch
strittige Fragen gemeinsam im Licht des Evangeliums und der
Überlieferung unserer Kirchen erörtern. 6. Die Partnerschaft unserer Gemeinden ist offen für die
Partnerschaft mit weiteren christlichen Gemeinden in unserer Region
und an unserem Ort. Für die Aufnahme in die Partnerschaft ist
allerdings Voraussetzung, dass die betreffende Gemeinde als Mitglied
der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Baden-Württemberg
angehört oder mit ihr in grenzüberschreitender Zusammenarbeit
verbunden ist. Abschluss Mit dieser Vereinbarung geben wir dem zwischen uns gewachsenen
Miteinander einen verbindlichen Rahmen und verpflichten uns, dieses
Miteinander auch weiterhin zu fördern und zu entwickeln. So suchen wir
der Gemeinschaft in Zeugnis und Dienst gerecht zu werden zur Ehre
Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Keltern, den 30. Oktober 2005 Evangelische Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen Katholische Kirchengemeinde Heilige Familie Keltern
Für Alle - Dankeschön
Mitgliedszahlen Ekiba 2025
Ein Kirchenbezirk Enzkreis


Spenden & Gaben
ForuM - Aktiv gegen sexualisierte Gewalt


(Stellungnahme der Evangelischen Landeskirche in
Baden zu sexualisierter Gewalt in der Evangelischen Kirche und zur
›ForuM-Studie‹)
Vertrauenstelefon der Landeskirche:
Kostenlos und anonym -
Telefonzeiten
Mittwoch von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Donnerstag
von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Telefon: 0800 5891629
Mail:
wiebke.mueller (at) ekiba.de
Kostenlos und anonym - Telefonische Beratung
Montag von 16.30
Uhr bis 17.30 Uhr
Dienstag bis Donnerstag von 10.00 Uhr bis 12.00
Uhr
Telefon: 0800 5040112
Mail: zentrale (at) anlaufstelle.help
Webseite: https://www.anlaufstelle.help
Kirchenband + Projektchor


Ökumenische Vereinbarung
An folgenden Tagen wollen wir
miteinander Gottesdienst feiern: an Silvester und Pfingstmontag, am
Weltgebetstag der Frauen, zum Abschluss der Kinder-Bibel-Woche und an
geeigneten Tagen im Rahmen des Schuljahres.
An folgenden Tagen
wollen wir einander einladen, um das spezifische gottesdienstliche
Feiern des Partners kennen- und besser verstehen zu lernen: an
Allerheiligen und am Buß- und Bettag.
Wünschenswert ist es, wenn
der Ökumenische Jugendkreuzweg gemeinsam gestaltet wird.
Ebenso wichtig ist es, dass das ganze
Volk Gottes gemeinsam das Evangelium in die gesellschaftliche
Öffentlichkeit hinein vermittelt wie auch durch sozialen Einsatz und
die Wahrnehmung von politischer Verantwortung zur Geltung bringt.
Wir verpflichten uns, die gemeinsame Trauung
konfessionsverbindender Ehepartner den Ehepaaren/Brautpaaren anzuraten
und gemeinsam vorzunehmen (Formular C).
Wir verpflichten uns
weiter, auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens gemeinsam zu handeln,
wo die rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen dafür gegeben
sind und nicht Gründe des Glaubens dem entgegenstehen.
Dr. Andreas
Dittrich | Vorsitzender des Kirchengemeinderates
Klaus Zimmermann,
Pfarrer | Stellvertretender Vorsitzender
Klaus
Bundschuh | Pfarrer
Herbert Böhm | Vorsitzender des
Pfarrgemeinderates