Vorleseabend

"Im Bett soll man nur leichte und unterhaltende Lektüre zu sich nehmen sowie spannende und beruhigende, ferner ganz schwere, wissenschaftliche und frivole sowie mittelschwere und jede sonstige, andere Arten aber nicht."
 
Wir sind der festen Überzeugung, dass diese von Kurt Tucholsky beschriebenen Arten von Lektüre durchaus auch im evangelischen Gemeindehaus zu genießen sind. Darum laden wir alle sehr herzlich ein zum sechsten Vorleseabend am Sonntag, den 25. Februar, um 17.00 Uhr im Oberlinhaus. In gemütlicher Atmosphäre mit Häppchen und Wein hören wir Ausschnitte aus den Lieblingsbüchern der vier Vorleserinnen und Vorleser. Herzliche Einladung! 

     

Gottesdienste ...







Ökumenischer Weltgebetstag 2018

Surinam, wo liegt das denn? Das kleinste Land Südamerikas ist so selten in den Schlagzeilen, dass viele Menschen nicht einmal wissen, auf welchem Kontinent es sich befindet. Doch es lohnt sich, Surinam zu entdecken: Auf einer Fläche weniger als halb so groß wie Deutschland vereint das Land afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse. Der Weltgebetstag am 2. März 2018 bietet Gelegenheit, Surinam und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. "Gottes Schöpfung ist sehr gut!" heißt die Liturgie surinamischer Christinnen, zu der Frauen in über 120 Ländern weltweit Gottesdienste vorbereiten. Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche - alle sind herzlich eingeladen!

 

  

Wir feiern mit und laden dazu herzlich ein!
Freitag / 2. März 2018 / 19.00 Uhr / Andreaskirche

  

Surinam liegt im Nordosten Südamerikas, zwischen Guyana, Brasilien und Französisch-Guyana. Dank seines subtropischen Klimas ist eine vielfältige Flora und Fauna entstanden mit üppigen Riesenfarnen, farbenprächtigen Orchideen und über 1.000 verschiedenen Arten von Bäumen. Rund 90 Prozent Surinams bestehen aus tiefem, teils noch vollkommen unberührtem Regenwald. Ameisenbären, Jaguare, Papageien und Riesenschlangen haben hier ein Zuhause gefunden. Surinams Küsten eignen sich zwar nicht als Badestrände, dafür legen an den unberührten Stränden des Galibi-Naturreservats riesige Meeresschildkröten ihre Eier ab.

Mit seinen rund 540.000 Einwohnern ist Surinam ein wahrer ethnischer, religiöser und kultureller Schmelztiegel. Der Großteil der Bevölkerung lebt in Küstennähe, die meisten von ihnen in der Hauptstadt Paramaribo. In dieser als UNESCO-Weltkulturerbe geschützten Stadt steht die Synagoge neben einer Moschee; christliche Kirchen und ein Hindutempel sind nur wenige Häuserblocks entfernt. Die Wurzeln für Surinams vielfältige Bevölkerung liegen in der bewegten Vergangenheit des Landes. Im 17. Jahrhundert brachten erst die Briten, dann die Niederländer Surinam unter ihre Herrschaft. Auf den Plantagen der Kolonialherren schufteten die indigene Bevölkerung und bald auch aus Westafrika verschleppte Frauen und Männer. Ihre Nachkommen stellen heute mit den Maroons und Kreolen die größten Bevölkerungsgruppen. Nach dem Ende der Sklaverei 1863 warben die Niederländer Menschen aus Indien, China und Java als Vertragsarbeiter an. Neben europäischen Einwanderern zog es Menschen aus dem Nahen Osten und den südamerikanischen Nachbarländern nach Surinam.

Diese Vielfalt Surinams findet sich auch im Gottesdienst zum Weltgebetstag 2018: Frauen unterschiedlicher Ethnien erzählen aus ihrem Alltag. In Surinam, wohin Missionare einst den christlichen Glauben brachten, ist heute fast die Hälfte der Bevölkerung christlich. Neben der römisch-katholischen Kirche spielen vor allem die Herrnhuter Brudergemeine eine bedeutende Rolle. An der Liturgie zum Weltgebetstag haben Vertreterinnen aus fünf christlichen Konfessionen mitgewirkt.

Doch das traditionell harmonische Zusammenleben in Surinam ist zunehmend gefährdet. Die Wirtschaft des Landes ist extrem abhängig vom Export der Rohstoffe Gold und Öl und war es bis 2015 auch vom Bauxit. Schwanken die Preise auf dem Weltmarkt, so trifft dies den surinamischen Haushalt empfindlich. Das einst gut ausgebaute Sozialsystem ist mittlerweile kaum noch finanzierbar. Während der massive Rohstoffabbau die einzigartige Natur Surinams zerstört, fehlt es in Politik und Gesellschaft des erst 1975 unabhängig gewordenen Landes an nachhaltigen Ideen für Alternativen. Dass das Gleichgewicht in Surinams Gesellschaft aus den Fugen gerät, wird besonders für Frauen und Mädchen zum Problem. In den Familien nimmt Gewalt gegen Frauen und Kinder zu. Vermehrt brechen schwangere Teenager die Schule ab. Frauen prostituieren sich aus finanzieller Not.

In Gebet und Handeln verbunden mit Surinams Frauen sind am 2. März 2018 hunderttausende Gottesdienstbesucher in ganz Deutschland. Mit Kollekten und Spenden zum Weltgebetstag 2018 fördert das deutsche Weltgebetstagskomitee das Engagement seiner weltweiten Projektpartnerinnen. Darunter ist auch die Frauenarbeit der Herrnhuter Brüdergemeine in Surinam. Sie bietet qualifizierte Weiterbildungen für Jugendleiterinnen an, die jungen Frauen in Schwierigkeiten zur Seite stehen.

Lisa Schürmann / Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e.V.     

 

 

Die gute Stube

"Die gute Stube" in der Oberen Talstraße 2 in Dietlingen sucht im Moment speziell: Kinderjacken.

  

 

"Die gute Stube" soll mehr sein als ein Second-Hand-Laden für Kleider und Schuhe für Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Sie soll ein Ort der Begegnung werden zwischen Menschen verschiedener Herkunft und Generationen.

Kleider und Schuhe werden gegen eine kleine Spende abgegeben, die Projekten des Arbeitskreises Flüchtlinge Keltern zugute kommt. Wer mehr geben kann bzw. möchte als die angegebenen Richtpreise, darf dies gerne tun.

Bitte nur gewaschene und intakte Kleidung. An der schwarzen Tafel rechts neben der Ladentür und in Aufrufen in den Gemeindenachrichten sehen Sie, was aktuell gebraucht wird.

Der Arbeitskreis "Flüchtlinge in Keltern" bedankt sich für Ihre Unterstützung.

Öffnungszeiten unter: www.akfk.de.  

 

 

EKD Kirchen-App

Smartphones und Tablets finden mehr und mehr Verbreitung. Sie werden bald alle Handys ersetzen. Offene Kirche sind ein touristischer Anziehungspunkt. Die Landeskirchen und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) möchten die Offenen Kirchen besser erschließen und dabei Smartphones verwenden, da immer mehr Menschen diese stets bei sich tragen. Dazu wurde ein Programm entwickelt, das auf Smartphones läuft (Application, abgekürzt App). Auch eine mobile Webseite ist geplant.

 

Zum Download klicken Sie auf das Logo.

 

Diese App erlaubt es, auf dem Smartphone über eine Umkreissuche Offene Kirchen in der Nähe zu finden. Bei teilnehmenden Kirchen gibt es teilweise eine Kirchenführung auf dem Smartphone. Dazu kann man (teilweise) mit einem Grundriss Stationen der Kirche anklicken und dazu eine akustische Erklärung erhalten.  

 

 

Aktueller Monatsspruch - Februar 2018

Es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust.
5. Mose 30, Vers 14 D4